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RCKSTR am Trucker & Country Festival

RCKSTR-Geheimtipp am Line-up (neben unserem eigenen RCKSTR-Block, denks): Kiefer Sutherland, der Schauspieler, der neben seinem Dasein als Jack Bauer auch noch Country-Sänger ist. So richtig kitschig, so richtig schnulzig, so richtig amerikanisch!

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The 1975

Eigentlich hätten The 1975 im Februar in der neuen Samsung Hall in Zürich spielen sollen. Das Konzert wurde aber letzte Woche abgesagt. Warum? Aus Gründen. Mehr wollte das Management der Band scheinbar nicht verraten. Aber: Alles halb so wild! Statt einer Absage kassiert Zürich einen Raincheck, der sogar schon ein fixes Einlösedatum hat. Am Mittwoch, dem 28. Juni 2017 versuchen wir es also noch einmal mit unserem lang ersehnten Date mit The 1975! Und weil wir uns so freuen, verlosen wir gleich 2x2 Tickets, für das neue Datum.

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Bad Religion
07.07.2017Komplex 451

Sie überstanden Tschernobyl und Napster, 9/11 und den arabischen Frühling, zwei Bushs im White House und ebenso viele Irak-Feldzüge: Bad Religion, Flaggschiff des Westcoast-Pönk, trotzen seit 1981 den Stürmen der Weltpolitik, deren Klima sich in jedem einzelnen Punk-Rock-Song spiegelt, den die Kalifornier raushauen. Nach sanften Turbulenzen – Brett Gurewitz, Gitarrist und Gründer des Kultlabels Epitaph, stieg zwischenzeitlich aus; Frontmann Greg Graffin schlug folkige Solopfade ein – ist für die Sommercruise 2017 die Originalcrew an Bord des Mutterkahns, der garantiert auch sämtliche Orkane der Trump-Ära durchschippert. Pusten Sie den Staub von den Stahlkappen der abgewetzten Doc’s, klauben Sie die Jeansweste mit dem Anti-Kruzifix-Logo hervor und «Hey! Ho! Let’s go!», zum Stapellauf in Zürich-Altstetten.

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RCKSTR-Block, Openair Gampel
17.08.2017Gampel

RCKSTR-Geheimtipp am Line-up (nebst unserem eigenen RCKSTR-Block, denks): Lady Leshurr, die neue Nicki Minaj; allerdings spittet die Britin ständig auf einem «Monster Verse»-Level, anstatt wie ihre US-Kollegin meist bloss die Popkeule zu schwingen. Harte Trap-Beats gepaart mit Rhymes, die so scharf sind, dass sie eigentlich ein eigenes Warnlabel gebrauchen könnten.

16.06.2017
Rubrik Musik

Sex, Drugs’n’Alternative-Rock: Royal Blood – «How Did We Get So Dark?»


«It’s good to be back…» – so eines der jüngsten Social-Media-Statements der Zweimannband aus Brighton. Zugegeben: Auch wir sind verdammt froh, dass uns Royal Blood nach knapp drei Jahren endlich wieder was Neues um die Ohren knallen.

Wer sich noch vor gut eineinhalb Jahren auf neue Musik der beiden Insulaner freute, der wurde zunächst trocken vertröstet. Denn die spontane (und später nur auf YouTube in mieser Qualität aufzufindende) Performance von «Hook, Line & Sinker» am Reading Festival 2015 blieb vorerst nur ein Cliffhanger und hinterliess eine Horde aufgewühlter und irgendwie planloser Fans.

Nun aber ist Schluss mit Warten: Royal Blood sind mit «How Did We Get So Dark?» zurück im Business, jedoch nicht ganz so düster, wie der Albumtitel vielleicht vermuten lässt. Während bei den beiden Singles «Lights Out» und «Hook, Line & Sinker» – nun endlich in akzeptabler Tonqualität –  kaum zu unterscheiden ist, ob diese nicht noch zur Tracklist des selbstbetitelten Erstlings oder tatsächlich zum neuen Album gehören, wird spätestens beim Opener «How Did We Get So Dark?» klar: Hier kommt etwas Neues. Etwas Pulsierendes. Etwas richtig Gutes.

Wo der Erstling noch mit psychedelisch-kitzelnder Aggression punktete, überzeugt «How Did We Get So Dark?» nun mit einer krachenden und vor Sexiness nur so strotzenden Playlist. Kommen Songs wie «She’s Creeping» und «Don’t Tell» verhältnismässig zwar etwas verhalten – ja gar balladenhaft – daher, holen Royal Blood mit «I Only Lie When I Love You» dann alles aus Saiten und Trommeln heraus: lüsterne Vocals, eine dazu passende Bass- und Drumline und eine Melodie, die hängen bleibt – egal ob man will, oder nicht. Zwischendrin sorgen die Tracks «Where Are You Now?», «Look Like You Know»,  «Hole In Your Heart» und «Sleep» mit einem leichten Indie-Touch für das goldene Mittelmass zwischen musikalischer Erregtheit und euphorischen Schwelgerei.

Klar ist: Wer noch immer ins Debütalbum der beiden Engländer verschossen ist, der wird sich beim ersten Anhören der neuen Scheibe wohl etwas schwertun. Denn «How Did We Get So Dark?» kommt deutlich farbiger daher, als das, was wir bis anhin von ihnen gehört haben. Obwohl auch hier die für Royal Blood typischen, treibenden Drums und der bestechend vielseitige Bass dominieren, wirkt das Gesamtwerk diverser und experimenteller. Die Melodien variieren mehr, Michael Kerrs Stimme oszilliert und es entstehen klare Brüche über die Laufzeit hinweg, was dazu führt, dass die einzelnen Songs nicht ineinander zu verschwimmen beginnen, sondern uns hellhörig und energisch mitwippend zurücklassen und sich in unseren Gehörgängen festkrallen. Darum: Mehrmals durchhören lohnt sich!

Für Fans von: Blood Red Shoes, Highly Suspect, Gone Is Gone

Wertung:

Live: 11.7. Montreux Jazz Festival (Montreux), 12.7. Gurtenfestival (Bern), 3.11. Halle 622 (Zürich)

Royal Blood – «How Did We Get So Dark» auf iTunes


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Kommende RCKSTR-Events

RCKSTR am Trucker & Country Festival
23.06.2017 | Flugplatz, Interlaken
The 1975
28.06.2017 | Samsung Hall, Zürich
Bad Religion
07.07.2017 | Komplex 451
RCKSTR-Block, Openair Gampel
17.08.2017 | Gampel