10.05.2016
Rubrik Musik

YACHT hat ein Sextape – und verkauft es jetzt selbst


YACHT kann sich nun in eine lange Liste von Personen einreihen, die eines gemeinsam haben: einen Sextape-Leak. Trotzdem versucht die US-Band das beste aus der Situation zu machen – und verscherbelt das Filmchen kurzerhand selbst.

Was haben Kim Kardashian, Pamela Anderson und Paris Hilton gemeinsam? Sie haben alle ein Sextape. Neu in die illustre Gesellschaft einreihen darf sich nun YACHT. Die Bandmitglieder Jona Bechtolt und Claire Evans, die auch im privaten Leben enge Bande verbindet, haben vor einiger Zeit ein pikantes Video aufgenommen, dass sie beim fröhlichen Korpulieren zeigt. Und jetzt – SHOCKING – wurde dieses Filmchen ins Internet gestellt. Wie konnte das bloss passieren? Ganz schockiert veröffentlichte YACHT denn auch auf Facebook ein Statement zum Thema: “Wir denken, dass Kunst ein Akt der Grosszügigkeit ist. Die Kunst, die wir für die Öffentlichkeit machen ist für ebendiesen Zweck. Und jetzt sind wir in dieser komischen Situation, in der die Kunst, die wir für uns selbst gemacht haben, von allen gesehen werden kann, die auf Play drücken.”

Fair enough, privates soll privat bleiben. Aber jetzt mal ehrlich, wer in Zeiten von Highspeed-Internet und einer übersexualisierten Gesellschaft immer noch denkt, die Fummelfilme würden auch privat bleiben, muss wohl die letzten Jahre unter einem Stein gelebt haben. Denn weder Kim, noch Pamela noch Paris hatten damals ihr Einverständnis gegeben, ihre Privatpornos zu veröffentlichen. Während Pamela Anderson noch heute auf die Moneten für den Streifen mit Tommy Lee wartet, wurden Kim Kardashian und Paris Hilton wenigstens reich und berühmt durch ihre Amateur-Sexarbeit.

Und siehe da, auch YACHT kann das. Denn innerhalb von wenigen Stunden nach dem Leak des Sextapes hatte YACHT bereits eine wertvolle Lektion gelernt: Mach das beste draus! Um wieder Kontrolle über den Vertrieb ihres Privat-Pornos zu erlangen, stellte die Band aus Los Angeles kurzerhand den Film selbst ins Netz – unter fuck.teamyacht.com (was für ein Link, Leute!). Natürlich nicht vollkommen gratis, gute Qualität will natürlich auch was kosten. Allerdings ist der Preis für ein bisschen Würde für Jona und Claire nicht all zu hoch. Für sparsame 5 US-Dollar kann man den beiden bei der Bettgymnastik zusehen. Vorausgesetzt, man gibt sich der Neugierde hin und springt über seinen moralischen Schatten. Wir haben’s mal bleiben gelassen. Die Vergangenheit zeigte ja schon, dass der Sex mit Paris, Pamela und Co. nicht ganz so aufregend aussieht, wie wir uns das gedacht hatten.

Aus diesem Grund: Hier lieber ein Video von YACHTs grossartiger Single “I Thought The Future Would Be Cooler”.

UPDATE: Das Sextape ist ein Fake und YACHT hat alle verarscht. In einem Statement sagen die beiden, sie hätten sich einen Scherz erlaubt, um ihren neuen Song zu promoten. Kann man davon halten, was man will. Wir halten davon nix.



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