Yokko: Neubeginn in alter Stärke


Eine erfolgreiche Karriere praktisch zu löschen ist verrückt, so die allgemeine Meinung. Doch genau das hat die Schweizer Band Yokko getan. Jetzt sind die vier Jungs wieder zurück und das deeper denn je.


Zwei Alben, einen Swiss Music Award als Best Talent und unzählige Konzerte inklusive einer Headliner-Tour durch Japan haben Adrian Erni (Leadgesang und Gitarre), Philipp Treyer (Gesang und Gitarre), Mats Tröhler (Gesang und Bass), Domenic Schüpbach (Schlagzeug) und Daniel Fanslau (Klavier) in ihrem Bandleben erreicht. Im Dezember 2017 kam die grosse Wende. Die Band brauchte eine Pause. In dieser Zeit trennte sich auch Daniel Fanslau. Ende 2018 kam ein weiterer grosser Schritt; Yokko löschte alle bisherigen Songs von ihren Plattformen. Doch warum so radikal? «Wir schämen uns für nichts, wir hatten einfach Bock auf Neues. Der Entscheid war rein emotionaler Natur. Wir haben ihn für uns und sonst niemanden getroffen», erklärt Adrian Erni.

Doch diese Veränderung markierte nicht das Ende von Yokko sondern einen Neuanfang. Zuerst hat jedes Bandmitglied auf seine Art den Kopf gelüftet und einfach die Pause genossen, doch dann verschanzten sich die vier in einer Hütte in den Schweizer Bergen und erarbeiteten wochenlang neues Material. Sie haben versucht sich wiederzufinden und es offensichtlich auch geschafft. «Wir machen nicht plötzlich Cloud-Rap, es ist immer noch die Art Musik, die uns gefällt. Aber wir sind nicht mehr 22, die Gespräche gehen tiefer und die Musik geht tiefer.»

Heute erblicken die neue EP «Soliva» und die zugehörige Single «Skyfall» das Licht der Welt. Hier findest du alle Tourdaten der Band. Das nächste Konzert ist am 2. Mai. Ausserdem werden die Jungs im Sommer auch auf einigen Festivals zu hören sein.