Bald im Kino: Toy Story 4



Mit Tom Hanks, Annie Potts, Tim Allen

Um es in den höflichen Worten einer Person zu sagen, die vom Patenkind ein selbstgebasteltes und furchtbar hässliches Tannenzapfenmännchen geschenkt bekommt: «Oh, äh, danke. Das wäre doch nicht nötig gewesen.» Denn eigentlich legte die «Toy Story»-Saga in seinem dritten Teil eine emotionale Punktlandung hin und hinterliess eine der rührendsten Trilogien der Filmgeschichte. Doch nun haut neun Jahre später Randy Newman halt erneut in die Klaviertasten, während sich die alte Rasselbande um eine neue Besitzerin versammelt. Die kleine Bonnie hat den Grossteil von Andys Spielzeug übernommen, allen voran Cowboy Woody (Tom Hanks) und Buzz Lightyear (Tim Allen). Am liebsten spielt die frisch gebackene Kindergärtnerin aber mit «Forky» (Tony Hale), einer aus Pfeifenreinigern und Plastikbesteck zusammengeklebten Figur. Forky, ganz der Emo, hält sich jedoch hartnäckig für Abfall und büxt während eines Ausflugs von Bonnie und ihrer Familie aus. Nun liegt es an Woody, den windschiefen Spielkameraden wieder aufzugabeln (haha, «gabeln»). Dabei gerät er an eine Vielzahl neuer Spielsachen, die von einer illustren Stimmcast vertont werden (u.a. Christina Hendricks, Keegan-Michael Key, Jordan Peele, Keanu Reeves). Und auch wenn das vierte Kapitel im bunten «Toy Story»-Kinderbuch nie so ganz die Magie seiner Vorgänger erreicht, so bringt es doch die nötige Kombination aus Herz und Humor mit, um für kurzweilige Unterhaltung zu sorgen. Und jetzt bitte den Duke Kaboom Spin-off, ASAP.

3/5 Sterne
Ab 15. August im Kino

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