«I Am Heath Ledger» – Die traurigste Doku der Welt


Er war ein gefeierter Schauspieler, talentiert und dann auch noch hübsch anzusehen. Sein Tod bewegte Millionen und rührt auch heute noch zu Trauer. Nun wird Heath Ledger ein bewegender Dokumentarfilm gewidmet.


«Er war immer umgeben von Kameras. So erinnere ich mich an ihn, wenn ich an ihn denke: mit einer Kamera in der Hand», erzählt Model Christina Cauchi. Zu sehen ist diese Szene im ersten Trailer zur Dokumentation «I Am Heath Ledger», ein Film über das Leben und Sterben des Schauspielers, der 2008 mit 28 Jahren viel zu früh von dieser Welt ging. Ein Film, der uns allein mit dem Trailer schon zu absoluten Heulsusen verkommen lässt.

Die Dokumentation besteht zu grossen Teilen aus Filmaufnahmen, die Heath Ledger selbst gedreht hat. Sie zeigen ihn im Bett, wie er durch die Kamera mit dem Publikum spricht. Man sieht ihn mit Spiegeln hantieren, um die richtige Einstellung zu finden. Er ist am Strand, in der Natur, saugt alle Eindrücke auf und entlädt sie wiederum in Fotos und Filmschnipseln. Aber auch seine Freunde aus der Kindheit, seine Schwester oder auch Regisseure und andere Schauspieler, mit denen Ledger in seiner erfolgreichen Karriere zusammengearbeitet hatte, werden zu Wort kommen.

Es ist bisher allerdings weder bekannt, ob seine damalige Freundin und Schauspielerin Michelle Williams – die Mutter seiner Tochter Mathilda – ebenfalls in «I Am Heath Ledger» vorkommen wird, oder wann wir den Film in unseren Breitengraden zu Gesicht kriegen. Ende April findet die Erstaufführung am Tribeca Film Festival statt, danach geht’s mal in Amerika los, bevor die Dok dann am 17. Mai am US-Sender Spike die TV-Premiere feiert. Später in diesem Jahr startet auch die Ausstellung «A Life In Pictures» in Perth, die ebenfalls dem australischen Schauspieler gewidmet wurde.