Star Wars – The Rise of Skywalker: Trennungsängste wir haben, hyped wir sind


Das wars mit «Star Wars». Zumindest geht nun auch die dritte Filmtrilogie der Weltraum-Saga ihrem Ende entgegen. Grund genug für eine firmeninterne Krisensitzung bei RCKSTR: Superfans Zoé Zimmermann und Jessica Fall sowie der Ziemlich-Fan Michael Rechsteiner und So-mittelmässig-Fan Rainer Etzweiler sitzen zusammen und gruppentherapieren das anstehende Finale – und alles, was danach noch so kommen könnte.


Michael: Also «The Last Jedi» haben wir damals ja alle gemeinsam im Kino geschaut. Wenn ich mich richtig erinnere, sass Zoé aber die erste Hälfte über betrunken im Gang, weil jemand auf ihrem Platz sass. Hat dir der Film trotzdem gefallen?

Zoé: Die erste Hälfte im Gang betrunken und danach habe ich geschlafen. Weil betrunken. Hat bestimmt Spass gemacht. Ich muss mir ALLE Filme nochmals reinziehen vor dem 18.12., hab ja jetzt dann auch Zeit dafür. Alleine. In meinem Wohnzimmer. Mit meinem Büsi-Kissen.

Jessy: First of all. Ich war damals nicht mit dabei, weil es glaube ich an einem Sonntag war und ich einen Kater hatte. Ging den Film dann alleine an Weihnachten schauen und kann mich auch nicht ganz daran erinnern, ob ich ihn gut fand. Ich glaube schon. Muss ihn nochmals schauen. Haha.

Michael: Wir trinken alle viel zu viel. Anyway. Wie stehen die Erwartungen denn so allgemein fürs grosse Finale? Hat sich der Hype inzwischen abgekühlt oder sind wir alle wieder am ersten Tag im Qui-Gon-Jinn-Dress in der Warteschlange? «Solo» lief ja zumindest nicht gerade so prall.

Zoé: Ich fand Solo obergigageil. Aber nicht so oberhammergeil wie «Rogue One». «Rogue One» war ein Träumchen. Und abgekühlt? Ich bestimmt nicht. Freu mich wie ein kleines Kind. Vor allem darauf, dass ich zuerst nochmals alle Filme – ausser wahrscheinlich «Episode 1», ficken Jar Jar Binks – gucken und mich richtig hochhypen kann. Da Jessy und ich zusammen schauen gehen, achte ich auch darauf, dass wir keinen Alkohol davor oder währenddessen trinken. Wir wissen ja, wie das rauskommt.

Rainer: Irre ich mich oder geht’s hier mehrheitlich darum, wer wann betrunken war? Soll ich was zum Film sagen oder einfach erzählen, wann ich mich das letzte Mal zugeschüttet habe?

Michael: Sprich vom Herzen, Rainer. Was hältst du zum Beispiel davon, dass Regisseur J.J. Abrams fürs Finale scheinbar wieder Imperator Palpatine ausgemottet hat?

Zoé: Huere geil! Ich freu mich darauf. Seine Lache ist die beste Bösewichtlache ever.

Rainer: Also ich bin ja jetzt nicht der weltgrösste Fan, aber ich fänd’s schon gut, wenn die Skywalker-Solo-Geschichte mal zum Abschluss kommt. Es gibt drölf Zillionen Planenten in dem Universum, die bestimmt genug Storys hergeben und man sieht ja derzeit bei «The Mandalorian», was dabei herauskommt, wenn die Autoren etwas mehr von der Leine gelassen werden. Insofern finde ich, dass es keinen Palpatine braucht.

Michael: Was uns auch schon zum Leben nach «The Rise of Skywalker» bringt: Was wünscht ihr euch einerseits vom Abschluss der neuen Trilogie – und was soll danach kommen? Eine brandneue Filmreihe mit Rey & Co.? Ein Spin-off zu R2D2 ? Mehr Serien à la «The Mandalorian»? Baby-Yoda-Plüschis?

Zoé: Wie immer habe ich keine grossen Ansprüche: Egal was kommt, ich werde es eh schauen und zu 95% toll finden. Lasse mich halt einfach gerne in diese Welt entführen, egal wer darin vorkommt. So ein paar nostalgische Easter-Eggs sind aber immer wünschenswert und lassen mich vor Freude ein bisschen weinen.

Rainer: Neue Planeten, neue Charaktere. Am besten so weit weg, dass sie das Empire und The First Order noch nicht mal kennen.

Michael: Und mehr Werner Herzog wie in «The Mandalorian» wäre auch nicht schlecht.

«Star Wars – Rise of Skywalker» läuft ab dem 18. Dezember im Kino»

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