Game-Review: Warhammer – Chaosbane



Von Bigben Interactive/Eko Software • Für PlayStation 4, Xbox One und PC

1995 erschien mit «Warhammer: Shadow of the Horned Rat» das erste Videospiel im «Warhammer»-Universum und ob man’s nun glaubt oder nicht: Unter den gefühlt tausenden seither veröffentlichten «Warhammer»-Games ist kein einziges Hack-n-Slay-RPG, obwohl es doch so naheliegt wie Butter aufs Brot zu streichen. «Warhammer: Chaosbane» korrigiert nach fast 25 Jahren diese Misere nun endlich und stellt sich dabei auf die Schultern seiner berühmt-beliebten Vorbilder mit dem gehörnten Höllenfürsten. Leider stimmt die Qualität an einigen Stellen noch nicht, beispielsweise bei der eintönigen Umwelt, den immer gleichen Gegnertypen oder bei der ab und zu ausfallenden Sprachausgabe. Dafür ist die Steuerung ziemlich gelungen, das Design der Bosse und Bosskämpfe ist fantastisch und für den Couch-Koop gibt’s einen dicken Handkuss. Am wichtigsten ist aber, dass «Warhammer: Chaosbane» trotz seiner Schwächen richtig viel Spass macht und auch auf längere Sicht motiviert. Ein bitterer Nachgeschmack bleibt am Ende leider, denn mit ein bisschen mehr Zeit und Detailarbeit hätte unser gehörnter Freund ernsthafte Konkurrenz bekommen.

3/5 Sterne

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