Game-Review: Travis Strikes Again – No More Heroes


Was taugt das Spin-off zu den «No More Heroes»-Teilen? Wir haben es getestet.


Von Grasshopper Manufacture/Nintendo • Für Switch

«Style over substance» lautet das Mantra des japanischen Gaga-Gamedesigners Suda51. Während seine beiden «No More Heroes»-Teile die Balance zwischen diesen beiden Elementen oft hinbekamen, legt sich das Spin-off «Travis Strikes Again» ziemlich auf die Fresse. Der Style stimmt: Travis Touchdown reisst die vierte Wand schneller ein als Deadpool, auf die Fülle an Popkulturreferenzen wäre «Ready Player One» neidisch und bei so viel Absurdität würden sich sogar die «Hot Shots» am Kopf kratzen. Die monotone Hack’n’Slasherei, die in die Länge gezogenen, hässlichen Levels sowie die schnarchigen Gegner, die dir gegen Ende hin zu Dutzenden entgegengeschleudert werden und damit – ebenso spätere Bossfights – für Frusttode sorgen, zeigen allerdings, dass hinter der freaky Fassade wenig Substanz steckt. Immerhin: Der Co-op-Modus macht’s ein klitzekleines bisschen lustiger.

2/5 Sterne

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